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Wann ist Weiberfastnacht 2020, 2021, 2022

Die Weiberfastnacht findet zu Karneval am Donnerstag vor Rosenmontag und Fastnacht statt. Rund um Köln und Düsseldorf ist sie ein inoffizieller Feiertag, wo die Mitarbeiter in der Regel ab Mittag frei haben. Es ist aber kein gesetzlicher Feiertag, an dem das Recht darauf besteht, frei zu haben. Die Weiberfastnacht ist im Wesentlichen eine Tradition im Rheinland. In der alemannischen Fastnacht gibt es sie ebenfalls, ist aber nicht so weit verbreitet.

Weiberfastnacht 2020 ist am Donnerstag, den 20. Februar 2020

Damit ist der Termin eine Woche eher als 2019. Entsprechend ist der Rosenmontag am Montag, den 4. März und Fastnacht am Dienstag, den 5. März. Das Datum bzw. der Termin der kommenden Jahre 2021 und 2022 ist wie folgt:

Weiberfastnacht 2021 ist am Donnerstag, 11. Februar

Weiberfastnacht 2022 ist am Donnerstag, 24. Februar

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Das Stürmen der Rathäuser durch Frauen hat in vielen Orten in NRW Tradition. Die Feierlichkeiten beginnen in der Regel um 11:11 Uhr. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist es nun an diesem Tag üblich, dass Frauen als Symbol männlicher Macht die Krawatten abschneiden, weswegen sie als Gegenleistung mit einer Kappe entschädigt werden. Die Weiberfastnacht erlaubt traditionell im Gegensatz zum Rosenmontag keine Karnevalsumzüge.

Tipps und Infos zu Veranstaltungen an Weiberfastnacht 2020 gibt es hier.

Weiberfastnacht 2020 in Köln und Düsseldorf

Im Rheinland und speziell in Köln verkleiden sich Frauen als Möhnen = alte Weiber. Um 11.11 Uhr eröffnet das Kölner Dreigestirn offiziell den Karneval und um 13:30 beginnt das Karnevalsspiel „Jan un Griet" am Severinstor. Während die meisten Touristen mit ihren Kostümen in der Altstadt landen, feiern die Kölner lieber in der Südstadt oder im Friesenviertel. In Düsseldorf stürmen die Frauen um 11:11 Uhr das Rathaus.

Als Teil des "unorganisierten Karnevals", also ohne Umzüge, hat Weiberfastnacht in Düsseldorf eine große Tradition und ist einer der Höhepunkte des Karnevals.

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Ursprung der Weiberfastnacht

Das Fest hat seinen Ursprung im Mittelalter. Zur Weiberfastnacht sollten auch die Damen Karneval feiern, was bisher vollkommen den Männern vorbehalten war. Nicht ganz geklärt ist, ob der Ursprung dieser Tradition von den Waschfrauen im Bonner Vorort Beuel stammt. An einem Tag im Jahr wurde damals die Arbeit in den Wäschereien in Beuel am Donnerstag vor dem Karneval eingestellt.

1824 schließlich schlossen sich die Wäscherinnen zum 'Alten Damenkomitee' zusammen, um sich das Recht auf einen eigenen Damenkarneval zu erstreiten. Die Beueler Wäscheprinzessin stürmt auch heute noch nach einem großen Weiberfastnachtsumzug mit ihrem Damenkomitee das Beueler Rathaus.

Kurioses am Rande

Die Tradition des Krawattenabschneidens hat bereits zu einer Klage geführt. So erging folgendes Urteil: Hat der Krawattenträger dem Abschneiden nicht vorher zugestimmt, kann es zu einer Schutzrechtsverletzung kommen, wie das Landgericht Essen zu Gunsten eines Klägers entschieden hat, dem in einem Reisebüro die Krawatte abgeschnitten wurde. Die Zustimmung könnte jedoch vermutet werden, wenn die Karnevalsfeiern im Gange wären, und es sollte bekannt sein, dass dieser Brauch in der Karnevalsnacht der Frauen weit verbreitet ist.

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