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Paintball spielen

Was ist Paintball und woher kommt es?
Grundlegend lässt sich Paintball relativ einfach beschreiben. In zwei Mannschaften, deren Größe variabel ist, versuchen die Spieler mittels Druckluftwaffen, die sogenannten Markierer, die Teilnehmer der gegnerischen Mannschaft zu markieren. Dies geschieht mit den über die Waffen abgefeuerten Paintballs, welche mit Lebensmittelfarbe gefüllte Gelatinekugeln darstellen. Sobald ein Spieler mit einer Farbkugel markiert wurde ist er aus dem Spiel und kann nicht mehr eingreifen.

 

Da die Kugeln beim Paintball spielen mit einem hohen Druck abgeschossen werden, ist eine entsprechende Schutzausrüstung empfehlenswert beziehungsweise verpflichtend für alle Spieler, die auf einem offiziellen Platz spielen. Der wichtigste Schutz ist hierbei die Gesichtsmaske, welche die Augen und den gesamten Frontkopfbereich vor Verletzungen schützt.

 

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Oft werden weitere Protektoren für den Brustbereich sowie für die Arme und Beine verwendet um etwa während Deckungssprüngen keine Verletzungen davonzutragen. Ebenfalls eine Schutzmaßnahme stellt die sogenannte Laufsocke dar, welche beim Verlassen des Spielfelds über den Lauf der Druckluftwaffe gezogen wird um das versehentliche Verschießen von Kugeln zu verhindern.

 

Der Ursprung des Sports liegt in den frühen 1980er Jahren in den USA, von wo aus der weltweite Siegeszug begann. Oftmals, und eigentlich nur in Deutschland, wird Paintball auch als Gotcha bezeichnet. Dieser Begriff setzt sich aus dem englischen Ausdruck "I got you" beziehungsweise dem umgangssprachlichen "gotcha" zusammen, was soviel bedeutet wie "ich habe dich" womit der Sinn des Spiels ziemlich treffend zusammengefasst wird.

 

Spielarten des Paintballs
Generell lassen sich Paintballspieler in zwei Kategorien unterteilen: zum einen die reinen Freizeitspieler, zum anderen in Teams und Mannschaften organisierten Turnierspieler. Von den Spielarten her lassen sich beide Varianten beinahe gleich beschreiben. Freizeitspieler spielen meistens eine freie Variante, bei welcher es in erster Linie darum geht, möglichst viele Spieler der gegnerischen Mannschaft auszuschalten. Diese Spielart wird als Eliminationmatch bezeichnet.

 

Eine weitere Variante, gerade im Turnierbereich, sind Capture the Flag, bei der es in erster Linie nicht um das Markieren der gegnerischen Spieler sondern um die Erbeutung der gegnerischen Fahne geht. Statt einer Flagge kann auch das Einnehmen der gegnerischen Basis vereinbart werden.

 

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Spielfelder 
Während Freizeitspieler eher in sogenannten Woodlandbereichen spielen, werden Turniere nahezu komplett auf SupAir Feldern ausgetragen. Woodland-Szenarien bilden dabei die natürlichste Umgebung. So wird beispielsweise in Waldstücken gespielt wodurch fast nur natürliche Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ergänzt werden diese Szenarien sehr oft durch weitere Hindernisse, beispielsweise alte Fässer oder Paletten.

 

Tipp: Eine Übersicht der Paintball Spielfelder in Deutschland.

 

Zum erweiterten Kreis der Woodlandbereich, genauer als Szenario bezeichnet, zählen Spiele in urbaner Umgebung, welche etwa durch Aufbau von verschiedenen Hindernissen oder in realer Kulisse, etwa auf verlassenen Fabrikgeländen, ermöglicht werden.

 

SupAir Felder bilden beim Paintball spielen den Rahmen für Turnierspiele. Hierbei werden Hindernisse aufblasbare geometrische Hindernisse auf dem Spielfeld aufgestellt. Vorteil dieser Spielart ist die schnelle Änderung des Spielfeldes, wodurch immer neue Spielfelder kreiert werden können.

 

Neben diesen beiden Freiluftvarianten kann Paintball auch innerhalb eines Gebäudes oder einer Halle gespielt werden. Dabei werden sowohl auf SupAir als auch auf Szenarioelemente zurückgegriffen. Im Vergleich zu den Spielen an der freien Luft besitzt die Indoorvariante den Vorteil, dass man witterungsunabhängig spielen kann. Die meisten Spieler bevorzugen jedoch die Outdoorvariante, da das besondere Flair des Paintballs dabei besser zur Geltung kommt.

 

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