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Kindergarten

Der Kindergarten: Die vielleicht schönste Zeit des Lebens

Für jedes Kind ist es das erste anzustrebende Ziel nach dem Trockenwerden und der Entwöhnung vom Schnuller: das "Upgrade" zum Kindergartenkind.

 

Seit wann gibt es den Kindergarten?
Bereits 1780 wurde die erste Vorstufe eines Kindergartens in einem Kloster im bayerischen Straubing geschaffen. Nach Impulsen durch Teréz Gräfin von Brunszvik in den 1830er Jahren stieg die Anzahl dieser Einrichtungen rasch an.

 

Die erste Einrichtung, in der das kindliche Spiel und die Betreuung durch geeignetes Personal im Mittelpunkt stand, wurde 1840 von Friedrich Fröbel in Blankenburg als "Allgemeiner Deutscher Kindergarten" gestiftet. Mit dieser Einrichtung nahm das Erfolgskonzept "Kindergarten" seinen Lauf.

 

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Was wird im Kindergarten gemacht?
Der Kindergarten hat eine Wandlung von der reinen Betreuungseinrichtung hin zu einer Bldungseinrichtung durchlaufen. Im Mittelpunkt steht heute die individuelle Förderung der Kindergartenkinder, wobei Stärken weiter ausgebaut und Schwächen gemildert werden sollen.

 

Die Erlangung von sozialen, emotionalen aber auch geistigen und körperlichen Fähigkeiten, die die Voraussetzung für den Schulbesuch sind, sind das Ziel der pädagogischen Arbeit. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der betreuten Kinder ist dabei sehr wichtig.

 

Wichtige Kernelemente der Arbeit in den Kindergärten sind die Förderung der Sprachentwicklung, der Kreativität und der Musikalität. Neben der Vermittlung von altersgerechtem Wissen zu einer breiten Auswahl an Themen hat auch das Themengebiet "Gesundheit" einen festen Platz im Programm der Kindergärten. Dabei geht es nicht nur um Hygiene-relevante Lerneinheiten sondern insbesondere auch um das Thema "Gesunde Ernährung".

 

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Wer betreut die Kinder?
Neben den Erzieherinnen und Erziehern gibt es weitere Berufsbilder, die bei der Betreuung von Kindern im Kindergarten zum Tragen kommen. Das sind zum Beispiel Sozialpädagogische Assistentinnen / Sozialpädagogische Assistenten bzw. Kinderpflegerinnen / Kinderpfleger und können auch Diplom-(Sozial-)Pädagoginnen / -Pädagogen sein. Je nach Verfügbarkeit von Fachkräften dieser Berufsgruppen kann es regional durchaus sein, dass auf fachfremde Unterstützung zurückgegriffen werden muss.

 

Was kostet der Kindergartenbesuch?
Der Besuch des Kindergartens ist mit Gebühren verbunden. Diese erhebt jede Kommune individuell. Oft richtet sich die Höhe der Gebühr nach Anzahl und Alter der Kinder, Dauer und Umfang der Betreuungszeit und manchmal auch nach dem Einkommen der Eltern.

 

Dadurch dass der Besuch des Kindergartens keine Pflicht ist, könnten Eltern sich auch entscheiden, ihr Kind nicht in einen Kindergarten zu schicken, um die Gebühren zu sparen. Allerdings wäre das Einsparen der Gebühren eine Milchmädchenrechnung - das Versäumen der Kindergartenzeit wäre ein Verlust für die Kinder, der nicht mit Geld aufgewogen werden kann.

 

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